Strategie und Impulsprogramm

Cover Strategie Digitale Verwaltung

Der Regierungsrat hat am 25. April 2018 die Strategie «Digitale Verwaltung» festgesetzt. Sie zeigt auf, wie die Verwaltung die digitale Entwicklung mitgestalten und die Chancen der Digitalisierung nutzen will. Teil der Strategie ist ein Impulsprogramm mit Digitalisierungsvorhaben, die vorrangig und eng koordiniert angegangen werden.

Die kantonale Verwaltung steht bezüglich der Digitalisierung der eigenen Aufgabenerfüllung sowie dem Geschäftsverkehr mit wichtigen Anspruchsgruppen, wie den Gemeinden, der Bevölkerung oder der Wirtschaft vor grossen Herausforderungen. Bereits heute können verschiedene Kontakte mit der Verwaltung ganz oder weitgehend elektronisch abgewickelt werden, wie Steuererklärungen, Umzüge, Fahrzeugprüfungen oder diverse Angebote für Unternehmen. Mit der Strategie «Digitale Verwaltung 2018–2023» will der Regierungsrat diese Entwicklung strategisch vorantreiben und Impulse setzen. Die Digitalisierung soll für die Öffentlichkeit langfristigen Nutzen hinsichtlich der Attraktivität des Wirtschaftsstandortes, der organisatorischen Beweglichkeit und der Effizienz der Verwaltung schaffen. Zu den strategischen Zielen gehören unter anderem die Vereinfachung und der Ausbau des digitalen Leistungsangebots, die Förderung der digitalen Information und Kommunikation und Mitwirkung an der Verwaltungstätigkeit. Insgesamt soll die Verwaltung die Chancen der Digitalisierung nutzen, um auch in Zukunft in der Öffentlichkeit als zeitgemässe Leistungserbringerin und attraktive Arbeitgeberin wahrgenommen zu werden.

Direktionsübergreifende Steuerung

Der Regierungsrat setzt eine direktionsübergreifende Steuerung (Gremium "SDI") ein, welche die koordinierte Umsetzung der Strategie Digitale Verwaltung und der gleichzeitig verabschiedeten Strategie Informations- und Kommunikations-Technologie (IKT) sicherstellt. Diesem Steuerungsorgan gehören Regierungsrätin Jacqueline Fehr, Regierungsrätin Silvia Steiner, Regierungsrat Ernst Stocker und die Staatsschreiberin Kathrin Arioli (Vorsitz) an.